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Panama: Tauchen, tauchen, tauchen

Panama: Tauchen, tauchen, tauchen

Oh wie schön ist Panama! Die erste Änderung meiner Reisepläne führte mich nach Panama. Ursprünglich wollte ich an der Karibikküste von Costa Rica bleiben. Aber dann habe ich Bilder von der traumhaften Kulisse von Bocas del Toro in Panama gesehen und wusste: Da muss ich zum Tauchen hin! 

La Buga Dive & Surf

Gesagt getan. Bocas del Toro liegt nur einen Katzensprung entfernt von Cahuita, wo ich ein paar Tage mit relaxen verbracht hatte. Der Minivan von Caribe Shuttle brachte mich von Cahuita an die Grenze von Costa Rica zu Panama. Formulare ausfüllen, Gepäck schultern und zu Fuss über die Brücke laufen und da noch mehr Formulare ausfüllen, das Gepäck durchsuchen lassen und dann ab zum Migrationsschalter. Da habe ich ein bisschen gezittert, denn ich hätte gemäss der Busgesellschaft ein Rückflugticket in die Schweiz vorweisen müssen, damit ich einreisen kann. Nur habe ich kein solches, da ich ja One-Way unterwegs bin und es hat zum Glück auch niemand danach gefragt. Auf der panamaischen Seite wartete schon das nächste Fahrzeug auf uns, das uns an den Bootsanleger in Almirante brachte. Mit dem Schnellboot ging es dann in rasantem Tempo zur Isla Colón, der Hauptinsel von Bocas del Toro. 

Hostel? Naja – schlafen konnte man

Marie, die ich im Schildkrötenprojekt kennen lernte, war schon ein paar Tage da und ich quartierte mich im selben Hostel ein. Naja, das South Beach Hostel hat zwar einen schönen Namen, aber es verdient die Bezeichnung Hostel nicht wirklich. Das Zimmer war okay, aber die andauernden Wasserprobleme – kein oder nur wenig Wasser in der Dusche und selten in der WC-Spülung – und das ewige Vertrösten auf „morgen wird es besser“ gingen uns ziemlich auf die Nerven. Wir verbrachten möglichst viel Zeit ausserhalb vom Hostel und hoffen, dass der Inhaber die Probleme in den Griff bekommt.

Seepferdchen, farbige Korallen und viele, viele Fische 

Ich hatte Marie schon im Schildkrötenprojekt den Floh mit dem Tauchen ins Ohr gesetzt. Und so kam es, dass sie in Bocas ihren PADI-Tauchschein machte und wir dann auch zusammen abtauchten.

Mit La Buga Dive & Surf fuhren wir an die schönsten Tauchplätze und kamen in den Genuss der fantastischen Unterwasserwelt rund um die Inseln. Hunderte Fische, farbenfrohe Korallen, Seepferdchen, riesige Krabben, einen Octopus: Alles was das Taucherherz begehrt!!

Auch ein Nachttauchgang durfte nicht fehlen, gibt es doch in diesen Gewässern lumineszierende Algen, die in vollkommender Dunkelheit bei jeder Bewegung grün leuchten. Es war schon ein bisschen unheimlich, aber ein sehr eindrückliches Erlebnis!

Strände auf der Hauptinsel

Um am Strand zu liegen muss man entweder mit dem Wassertaxi zu einer anderen Insel oder mit dem Fahrrad mindestens 40 Minuten fahren. Marie hatte in den Tagen bevor ich nach Bocas kam schon den einen oder anderen schönen Platz erkundet und so sind wir dann auch einmal mit dem Fahrrad los gedüst und haben den Nachmittag mit Aussicht aufs Meer genossen. Aber wenn man weiss, das direkt vor der Nase ein so toller Tauchgrund liegt, möchte man möglichst viel Zeit im Wasser verbringen und so haben wir das dann auch gemacht.

Nach einer super Woche ging es für mich dann zurück nach Costa Rica, wo ich mit Andrea den Unabhängigkeitstag feierte und die letzten Tage in Costa Rica genoss. 

 

Chrige

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