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Seit einem Jahr zurück

Seit einem Jahr zurück

Am 10. Juni 2019 ist es genau ein Jahr her, seit ich von meiner grossen Reise in die Schweiz zurückgekehrt bin. Ein Jahr voller Veränderungen liegt hinter mir: Wiedersehen mit meiner Familie und meinen Freunden, neuer Job, neue Wohnung, zurück in der Hauptstadt, neue Freunde, viele Gespräche, tolle Erlebnisse, Tränen der Freude und der Wut, neue Herausforderungen, neue Ziele.

Es ist Zeit nochmals auf mein Jahr der Weltreise zurück zu blicken und endlich die Zeilen zu veröffentlichen, die ich letztes Jahr in Singapur auf dem Liegestuhl geschrieben habe und die den Weg ins Netz nie gefunden haben. 

Ich freue mich

Nach elf Monaten Reisen freue ich mich auf zu Hause. Auf die Gespräche mit Familie und Freunden, aufs Spielen mit meinem Gotti-Bueb und seiner Schwester, darauf, dass ich ohne zu überlegen Schweizerdeutsch sprechen kann, auf einen Kaffeeklatsch mit meiner Schwester und meinen Freunden, der nicht über Whatsapp-Video oder Skype stattfindet, auf gesundes Essen, auf angenehme Temperaturen ohne hohe Luftfeuchtigkeit, zu wissen wo ich im Supermarkt meine Lieblingsprodukte finde, auf die Schweizer Pünktlichkeit (auch wenn ich mich daran auch selber wieder gewöhnen muss), auf die Sauberkeit, dass ich weiss was wieviel kostet ohne erst die Millionen in der Fremdwährung in Franken umzurechnen. Auf ein Sinalco, ein Fondue und eine St.-Galler-Bratwurst. Auf unsere Berge und Seen und die frische Luft. Und dass ich nicht mehr (fast) jeden Tag meinen Rucksack neu packen muss.

Angekommen
Sydney: unterwegs mit Sack & Pack

Was ich vermissen werde

Ich werde vermissen, dass ich nicht mehr jeden Morgen vogelfrei entscheiden kann, was ich heute machen möchte. Das aufregende Gefühl, wenn ich in ein Flugzeug in Richtung eines unbekannten Ziels steige und am neuen Ort die ersten Atemzüge nehme. Den Humor und das Lachen der lieben Menschen, die ich kennen lernen durfte. Das strahlende Gesicht der Marktfrau vom San-Blas-Markt in Cusco, wenn ich mir einen frisch gepressten Saft kaufe. Das unbeschwerte Gefühl Unterwasser, beim Bestaunen der fantastischen Welt von Nemo und Co. 

Nemo am Great Barrier Reef
Nemo am Great Barrier Reef

Highlights meiner Weltreise

MEXIKO: Schnorcheln mit Walhaien

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Fazit

Die elf Monate haben mich verändert. Nicht nur meine Weltanschauung, sondern auch meine Einstellung zum Leben. Ich habe mich besser kennengelernt, weiss jetzt, dass ich alles schaffen kann und dass ich auf dem richtigen Weg bin. Die elf Monate waren nicht nur geprägt von Abenteuer und Freude, auch Heimweh und Tränen hatten Platz. Aber das ist gut so, denn so wächst man über sich hinaus. Und eins ist klar: diese Reise war nicht die Letzte, die ich unternommen habe!

Chrige

Chrige

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